3 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Postel,

    mit Befremden habe ich Ihre Wurfsendung vom gestrigen Tage zur Kenntnis genommen.

    Insbesondere Ihre Mutmaßung, dass sich die Bürgerinitiative in der Vergangenheit von der HLL / FDP für deren kommunalpolitischen Belange habe instrumentalisieren lassen, ist unzutreffend und wohl eher der verqueren Sichtweise der Haßlocher FWG geschuldet. Es ist beschämend und – um Ihre Redewendung aufzugreifen – „billige Polemik“, den politischen Gegner (HLL / FDP) zu Lasten der Bürgerinitiative, mithin der Anwohnerschaft und folglich auch des Wählers, zu attackieren.
    Dies ist den „Freien Wählern“ – wie ich sie kenne – unwürdig !

    Gleichwohl darf ich an dieser Stelle daran erinnern, dass sich bislang lediglich die HLL – mit Abstrichen auch die SPD (Herr Mehrmann) – für unsere Belange eingesetzt hat. Hierfür sind wir den Herren Amrhein und von Lohr auch zum Dank verpflichtet.

    Ferner darf ich darauf verweisen, dass die Ursprünge der BI – losgelöst von jedweden parteipolitischen Erwägungen – im Wirken einiger Anwohner liegen, die sich eben nicht mit einer völlig unmäßigen Gebührensatzung abfinden wollen.
    Dass Sie dieses basisdemokratische Engagement der BI nunmehr als, Zitat: „aufwiegeln“, Zitat Ende, diffamieren, lässt beinahe schon auf ein defizitär ausgebildetes demokratisches Bewusstsein schließen.

    Um eines klarzustellen: Man kann in der Sache (Nahwärme) durchaus eine konträre Meinung zur BI vertreten. Dies ist legitim und in einer Demokratie auch richtig und erforderlich. Entscheidend ist hingegen, wie man eine divergierende Position kommuniziert. Beschimpfungen und Verunglimpfungen der BI sind weder in der Sache förderlich, noch entsprechen sie meinem Empfinden von Stil, Anstand und Moral !

    Der Vorwurf, dass sich die BI rsp. die Anwohnerschaft Gesprächen mit den Entscheidungsträgern von Gemeindewerken und/oder Gemeinde verweigert, ist ebenso infam, wie unzutreffend. Auf die
    Veranstaltungen vom 25.04.2012 im „Kulturviereck“ (Teilnehmer: GWH, Gemeinde und Anwohnerschaft), den Infostand der BI vom 18.08.2012 (und daraus resultierenden Kontakten mit Lokalpolitikern) sowie das Gespräch mit Teilen des Aufsichtsrats der GWH vom 27.08.2012, darf verwiesen werden.

  2. Die nackte Wahrheit kann oft schmerzen!

    „Spricht man Klartext in der Sache, so wird das schnell als Beleidigung ausgelegt!“,
    so das gestrige Zitat von Peer Steinbrück!

    Vergleicht man nun den Kommentar von Herrn Ludwig, so sieht man, dass dies auf ihn ebenfalls zutreffend sein könnte, denn zur Sache selbst sagt er nichts aus, unterstellt uns aber Beschimpfungen!

    Er verliert kein Wort zu den Falschaussagen der BI bezüglich des unzutreffenden Preisvergleiches zwischen der Primärenergie „Gas“ und der als Fertigprodukt bereitgestellten Wärme in ihrem im ganzen Ort verteilten Flugblatts! Wir verweisen auf das Thema „Vollkostenrechnung“.

    Dagegen verlangt er weitere Subventionen, so wie sie die HLL im GR beantragt hat und lobt diese ausschließlich dafür! Ist dies wirklich ernst gemeint?
    Macht doch diese Nahwärme schon jetzt ca. 100.000 € Verlust, so müssten die restlichen Haßlocher Haushalte -ob arm oder reich- über die Gas- oder Strompreise im Schnitt nochmals ca. 15 € p.a. mehr bezahlen! Dies wurde zum Glück von der überwiegenden Anzahl der Ratsmitglieder abgelehnt, denn es stellt eine Benachteiligung der restlichen Haßlocher Strom- und Gasbezieher dar! Wir fragen uns, wie Herr Ludwig reagieren würde, wenn er für seine Energie noch einen Subventionsaufschlag zahlen sollte.

    Wir raten Herrn Ludwig an die Aufarbeitung der Sachfragen zu gehen anstatt weiterhin Unterstellungen zu verbreiten, denn dies ist der Sache nicht förderlich. So sollte die BI endlich das Gesprächsangebot mit den Zuständigen bei der Gemeinde und den Gemeindewerken annehmen um endlich die Ungereimtheiten auszuräumen! Jede Aussage über bereits stattgefundenen Gespräche zwischen BI und GWH unterstellt dem Werkleiter der GWH eine absichtliche Falschaussage vor Publikum, Ratsmitgliedern und Presse in der Gemeinderatssitzung im August!

    Weiter bleiben wir bei den Aussagen in unserem Flugblatt, dass wir Niemanden beleidigt haben und uns die Neubürger willkommen sind! Diese Verleumdungen durch die HLL und auf der SPD-Homepage beruhen auf einem absichtlichen Auseinanderreißen von Zusammenhängen. Die FWG ist nicht an einer Eskalation, sondern an einer Lösung des Problems im Sinne ALLER (sowohl Alt- und Neubürger) Haßlocher interessiert.

    Herrn Ludwig können wir gerne die Vorstellungen und Ziele der Freien Wähler Haßloch nahebringen. Wir denken, dass wir in 60 Jahren FWG Haßloch doch einige Erfahrung haben und Bürgernahe Politik betreiben.

    1. „Komfort hat seinen Preis“
      wenn ich nur das Ventil aufdrehen muss und die Wohnung wird warm und dazu keine Heizung vorhalten brauche, kann doch dies nicht zu den Gaspreis-Kosten zu haben sein!!! 4. Klasse Grundschule

Schreibe einen Kommentar zu August Becker Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.