Statement zum Badepark

Der Badepark Haßloch ist für uns eine sehr wichtige Einrichtung. Über die vergangenen Jahre haben wir von der FWG Haßloch schon viele Vorschläge zur Attraktivierung macht. Wer die Diskussionen verfolgt hat, der hat Begriffe, wie „Stadelsauna“ oder „Crazy Bob – Reifenrutsche“ schon gehört. Das waren alles Ideen der FWG! Leider von den großen Parteien blockiert.

Das Ergebnis der Bürgerbefragung ist für uns bindend. Das Ergebnis war eine Attraktivierung im Rahmen von 8 Mio €. Leider ist dies aufgrund mehrere Faktoren (Bauboom, zu hohe Standards, …) nicht möglich. Aktuelle Planungen haben gezeigt, dass eine Attraktivierung mindestens 15 Mio € an Nettobaukosten verschlingen würde. Unter Betrachtung aller Kosten (Preissteigerungen, Planungskosten, Unvorhergesehenes, …) wird diese Sanierung etwa 25 Mio € kosten.

Egal, ob die Sanierung über die Gemeindewerke Haßloch oder über den Gemeindehaushalt erfolgt, es ist kommunaler Selbstmord! Eine Sanierung über die Gemeindewerke würden, laut einem Gutachten, deren Kreditwürdigkeit gefährlich senken. Im schlimmsten Fall würden der GWH keine Kredite mehr gewährt, worunter auch die Infrastruktur (Strom-, Gas- und Wassernetze) leiden würden. Ebenso würden die Preise für Strom, Gas, Wasser und Nahwärme steigen.

Eine Attraktivierung über den Gemeindehaushalt müsste über die freiwilligen Leistungen abgebildet werden.  Folglich müsste in anderen Bereichen der freiwilligen Leistungen drastisch reduziert werden. Hier könnte die Vereinsförderung eingeschränkt oder gar komplett eingestellt werden. Evtl. müssten auch andere Einrichtungen, wie Blaubär, Musikschule, … geschlossen werden. Dies wird es mit der FWG nicht geben! Deswegen setzen wir uns für einen Weiterbetrieb und eine Sanierung im kleinen Rahmen mit finanzierbaren Mitteln ein.

Statement zum Artikel „Zeitschiene in Gefahr“ – Rheinpfalz 22.01.2019